Our experiences in the geopark/Laura/

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Unser Besuch im Direktorat des Bükk Nationalparks in Eger:

Im Februar besuchten wir das Direktorat des Bükk Nationalparks in Eger. Unser Besuch war sehrinteressant und wir trafen viele Mitarbeiter, sahen ihren Arbeitsplatz und auch viele Fotos von Pflanzen, Tieren und Karten. Besonders beeindruckt waren wir von einer Auffangstation fürverletzte und geschwächte Vögel und von dem Einblick in die Arbeit hinter den Kulissen des Nationalparks.

Präsentation im Gárdonyi Géza Cistercian Gymnasium in Eger:

Am 29. Februar waren wir in dem Gárdonyi Géza Cistercian Gymnasium in Eger, um eine Präsentation auf Deutsch über den Bükk Nationalpark, unsere Arbeit und unsere Erfahrungen zu halten.

Nachdem wir zuerst das Direktorat des Bükks besucht hatten, ging es danach zum Gymnasium.Zuerst lernten wir eine Lehrerin kennen, die uns durch die Schule führte, bis wir schließlich beimrichtigen Klassenzimmer ankamen. Dort sollten wir eine Präsentation bei einer Klasse halten, dieDeutsch als Fremdsprache hat. Wir waren natürlich etwas aufgeregt und es machte Spaß überunsere Erfahrungen, als Freiwillige, zu reden. Besonders als wir merkten, dass die Schüler vielverstanden. Danach hatten sie noch Zeit Fragen an uns zu stellen und wir lernten auch, dass dasGymnasium seinen Namen wegen des ungarischen Autors, Gárdonyi Géza hat. Dieser Autor istbekannt, für das Buch: „Egri csillagot“, was auf Deutsch „Die Sterne von Eger“ heißt.Später zeigte uns unsere Ansprechperson noch die Stadt und ein paar Sehenswürdigkeiten.Insgesamt war der Besuch und die Präsentation in Eger eine wirklich tolle Erfahrung!

Vogelberingung im Szeleta Park in Miskolc:

Wir haben bei einer Vogelberingung im Szeleta Park, dem Besucherzentrum des BükkNationalparks in Miskolc, geholfen. Dort fingen wir Vögel in Netzen, untersuchten sie undberingten sie. Außerdem begleiteten wir Kindergruppen, die sich die Vogelberingung neugieriganschauten. Hauptsächlich fingen wir Singvögel, wie Meisen, Rotkehlchen und Amseln und sogarein Specht war dabei. Wir notierten die lateinischen Namen der Vögel und alle Daten, wie dasGewicht oder den Zustand der Vögel. Danach wurden sie natürlich wieder freigelassen und dieKinder konnten Vogelfutter aus verschieden Samen und Kokosnussöl selber machen. DasProgramm ging von 8 bis 14 Uhr und wir fingen insgesamt ungefähr 40 Vögel.Die nächste Vogelberingung fand im April statt.

Wanderung beim Studienlehrpfad in Répáshuta:

Der Freiwilligendienst von Marah ist nun leider zu Ende, daher bin ich nun alleine in derEinsatzstelle und musste alleine wandern gehen. Ich bekam die Aufgabe ein Video über denStudienlehrpfad in Répáshuta zu machen, der insgesamt 10 Stationen hat und 12 km lang ist.Zuvor hatten Marah und ich noch versucht die Strecke zu wandern, jedoch mussten wir diesleider abbrechen, da zu hoher Schnee lag. Erstmal fuhr ich mit einem Bus dorthin und lief miteiner Karte auf dem Handy los. Ich genoss die Natur im Naturschutzgebiet und konnte sogarkleine Höhlen sehen. Besonders interessant fand ich die abwechslungsreiche Umgebung, da michder Weg durch Wälder, Wiesen und dann auch ein kleines Stück durch Répáshuta führte. Ichsammelte viele neue Eindrücke und Informationen. Es lohnt sich auf jeden Fall, den Studienlehrpfad in Répashuta zu besuchen.

Wasserspeicherung in Tarnalelesz:

Ich habe im März dabei geholfen Wasserabflüsse vom Nagy-Völgyi-Bach in ein Sumpfgebiet zuschaffen, um die Wasserversorgung des Sumpfgebiets zu verbessern und umAmphibienbrutstätten zu schaffen. Mit Gummistiefeln, Handschuhen und Schaufeln ausgestattet,bauten wir hierfür Dämme, um Wasser zu speichern und mussten Äste und Blätter sammeln, ausdenen wir die Dämme bauten. Wir haben auch Erde verwendet. Dadurch stieg das Wassermanchmal auf einer Seite des Damms und konnte somit gespeichert werden.Außerdem haben wir auch einige kleinere Bäche verbreitert. Diese Wasserspeicherung ist auch fürältere Bäume sehr wichtig.

Bau einer Amphibienumleitung in Bükkszék:

Wir haben ein etwa 100 bis 150 Meter langes Umleitungssystem bei einem Straßenabschnitt im Bükkszék gebaut, der von Amphibien, wie zum Beispiel Fröschen, intensiv genutzt wird, wenndiese zu ihrem Laichplatz gelangen möchten.

Dafür musste der Boden eben sein und wir haben in mit Schaufeln begradigt und dafür Blätterund Äste entfernt. Dann bauten wir eine Absperrung aus Planen und verteilten etwas Erde aufdem Teil der Planen, der auf dem Boden lag.

Die Amphibien werden während der kritischen Periode hinter der Absperrung eingesammelt undzum Laichplatz transportiert, der sich auf der anderen Straßenseite befindet.

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