Mit csinál az ürge télen? 2021.02.05. 17:02

Természetesen a gyöngyös hátú ürgék, akárcsak a pelék, cickányok vagy denevérek a hosszú, táplálékhiányos téli hónapokat valódi téli álomba, úgynevezett hibernációba merülve töltik.

Az életműködéseik ilyenkor oly mértékben lelassulnak, hogy gyakorlatilag egyfajta tetszhalott állapotba kerülve szívük percenként egyet-kettőt ver, testhőmérsékletük 2-3 °C -ra süllyed, ami azért emlősfajok esetében mindenképpen kirívó jelenség. Ezeknek köszönhetően életműködéseik és ezáltal energiafelhasználásuk a minimumra csökken, bízva abban, hogy ezáltal sikerül túlélni azt a bizonyos hat-hét ínséges hónapot.

Az ürgék már viszonylag korán, augusztus végén elvonulnak erre a bizonyos téli alvásra – az idősebb példányok kicsit előbb, míg a fiatalok később – és március végéig, április elejéig nem is mozdulnak földalatti járatukból. Azonban nem csupán az éhenhalás veszélye fenyegeti őket ebben a hosszú inaktív időszakban, hanem a téli esőzések, havazások, a tavaszi olvadások nyomán megemelkedett talajvízszint is végzetes lehet számukra. Hiába tömítik el a járatuk tetejét szeptemberben, az alulról feltörő vízzel szemben nem tudnak védekezni, így álmukba fulladhatnak meg az alvókuckójukban. Emiatt a tapasztaltabb példányok igyekeznek olyan „magaslatokra” elvonulni, ahol kisebb a veszélye annak, hogy a talajvízszint elérje az üregüket. Ezek a számunkra szinte láthatatlan „magaslatok” a síkvidéki legelőn, kaszálón egy ürgeállomány túlélését jelentik.

Munkatársaink az elmúlt napokban a Borsodi- Mezőség Tájvédelmi Körzet, a Bükk lábáig érő horizontú gyepterületeit járták be és a szélsőséges időjárási körülmények közepette szemlézték, hogy az ürgekolóniák eltömekelt járatnyílásai mennyire kerültek víz alá, azaz milyen eséllyel tölti meg tavasz érkeztével a tájat az ürgefüttyögés.

Mint a fényképeken is látszik bizony a Mezőség gyeptársulásainak nagy része a szokásos módon vízi birodalommá változott ezekben a hónapokban, de a helyiek által "hátaknak" nevezett "magaslatok" java része nem volt elárasztva, így remélhetőleg békésen szunnyadnak az ürgelukak lakói a mélyben.

A táj hangulata, minden látszólagos februári kietlensége dacára is lenyűgöző volt vörös vércsék és kékes rétihéják, parlagi sasok, gémek, kócsagok szelték a levegőt, szikrázott a napkorong az átmeneti tavacskák felszínén ezen az ember alig járta csodálatos vidéken.

Végezetül pedig:

Mit csinál az ürge télen?

Mélyen alszik, roppant mélyen:

a föld alatt két méterrel

-csoda, hogy tavasszal felkel.

Rágni jó és ásni jó!

Nem kell nekünk rádió,

a híreket úgyis tudjuk:

mindenütt csak lyuk, lyuk, lyuk, lyuk...

(Szabó T. Anna: Olyan fürge, az már kóros –így dalol az ürgekórus, részlet)


Bakó Botond
gerinces-zoológiai szakreferens

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2022/1. - 2. Welcome to Eger

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2022.08.23. 15:22
Willkommen in Eger [13.03.2022-19.03.2022]Wir sind beide am Sonntag den 13.03 angekommen. Da der 15.03 der ungarische Nationalfeiertag ist, war auch der Montag frei. Glücklicherweise hatten sich Kornelia und Balazs bereits Gedanken um die Gestaltung der beiden Tage gemacht und zeigten uns Eger und die Umgebung. Am Montag waren wir in Cserépfalu wandern und besichtigten die Suba-lyuk höhle, den Felhagyott kőfejtő Aufschluss und den Odor Castleruin Ausblick. Nach der Anstrengung gingen wir gemeinsam in einem Restaurant in einem Nachbarort essen.Dienstag, der 14.03 sind wir in die Innenstadt von Eger gefahren. Angefangen bei der Eszterházy Universität gab uns Kornelia eine Stadtführung und wir liefen unter anderem am Minarett vorbei, hoch zur Burg. Wir sahen uns den Heldensaal an und im gotischen Bischofspalast die Ausstellung über die Besetzung von Eger. Anschließend war es kurz vor vier, eine wichtige Uhrzeit für Eger. Um 15.52Uhr wird jeden Tag ein Schuss aus einer antiken Waffe abgefeuert, um an die Besetzung von 1552 zu erinnern.Am Mittwoch (15.03) war unser erster richtiger Arbeitstag, an dem wir erst allen vorgestellt wurden und uns anschließend begannen genauer mit dem Nationalpark zu beschäftigen. Am nächsten Tag ging es dann auch direkt in die Natur bei Bükkzsérc, um Pinienbäume (Pinus pinea) von einer Grasfläche zu entfernen. Diese beinhaltet eine wichtige und geschützte Flora und Fauna die durch die invasiven Bäume gefährdet wird. Samstags beteiligten wir uns an einer Müllsammelaktion in Andornaktálya.
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5 Ipolytarnóc

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2023.04.19. 14:21
Ronja:Das Naturschutz Gebiet Ipolytarnóc wird vom Bükk Nationalpark Direktorat verwaltet, hier durften wir vom 21. bis zum 27. November helfen und lernen. Das Naturschutzgebiet ist eine Fundstätte für eine Vielzahl von Fossilien, wie Haifischzähne, Blattabdrücke, versteinerte Bäume und Tier-Fußabdrücke. In unserer Zeit in Ipolytarnóc durften wir viel über die Geschichte des Naturschutzgebietes erfahren, eine Vulkankatersstrophe vor etwa 20 Millionen Jahren bewahrte die Fauna und Flora im Gebiet. Auf verschiedenen Naturlehrpfaden ist es möglich viel über die Relikte der geologischen Vergangenheit des Naturschutzgebietes zu lernen.Die Zeit in welcher wir in Ipolytarnóc waren liegt in der Nebensaison, weshalb weniger Ökotourismus stattfindet, trotzdem konnten wir bei verschieden Aufgaben helfen. So haben wir nicht nur viel gelernt, sondern beim Laub fegen, Zaun reparieren und Häcke schneiden geholfen. Beim Laubfegen in Ipolytarnóc haben wir einige der Arbeiter:Innen kennen lernen dürfen, von welchen wir etwas über die Pflanzen und die Vergangenheit des Naturschutzgebietes lernen konnten. Aber auch das Häcke schneiden und Zaun reparieren war eine spannende Erfahrung, bei der wir einiges lernen konnten. Weiterhin haben wir viele Lehrpfade besichtigt und viele Fossilien anschauen dürfen, Imre welcher in Ipolytarnóc arbeitet hat uns die verschiedenen Teile des Besucherzentrums gezeigt und so konnten wir beispielsweise den versteinerten Baum betrachten, welcher auf dem Foto zu sehen ist. Durch die Kiefer mit einem Durchmesser von acht Metern und einer Länge von fast hundert Metern, wurde das Naturschutz gebiet bekannt. In dem Besucherzentrum gibt es viele interaktive Möglichkeiten für die großen und kleinen Besucher die Geschichte des Naturschutzgebietes kennenzulernen. Es gibt beispielsweise ein 4D Kino über die Tiere, welche früher in der Region gelebt haben und eine spannende Ausstellung mit verschiedenen Fossilien.
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2025/2 - Vorstellung /Laura/

2025/2 - Vorstellung /Laura/

2025.11.04. 12:54
Szia! Ich heiße Laura und bin 19 Jahre alt. Ich komme aus Hamm, einer Stadt im WestenDeutschlands in Nordrhein-Westfalen. Im Jahr 2025 absolvierte ich mein Abitur undbeschloss erstmal etwas anderes zu machen, bevor ich anfangen würde zu studieren. Ichwollte Reisen. Dann stieß ich auf kulturweit, bewarb mich und bekam zusammen mitMarah die Stelle im Bükk National Park vorgeschlagen. Direkt sagte ich zu. Und ja hier binich! Ich habe mich für diesen Naturfreiwilligendienst der UNESCO entschieden, da ich denMenschen vermitteln möchte, wie wichtig eigentlich Naturschutz ist, ich selber etwasNeues über die Natur lernen möchte und über mich hinaus wachsen möchte, in dem ichmeine Komfortzone verlasse. In meiner Freizeit verbrachte ich schon immer viel Zeit in derNatur, sei es für Wanderungen, Radtouren oder einfach im Garten. Daher bot sich einNaturfreiwillligendienst perfekt an.Hier in Ungarn war es erstmal eine große Umstellung: Plötzlich alleine in der ersteneigenen Wohnung wohnen, eine neue Sprache, ein neues Land. Dennoch meistern wir esgut und versuchen uns an der neuen Sprache. Wir lernen viele neue Menschen kennenund auch uns selbst begegnen wir nochmal von einer ganz anderen Seite in einemfremden Land, außerhalb der eigenen Komfortzone und auch in neuen Situationen mitHerausforderungen an denen wir wachsen. Die Arbeit im Bükk National Park ist vielfältig. Dreimal in der Woche arbeiten wir im Szeleta Park, dem Visitor Center in Miskolc undhaben auch schon unsere erste eigene Guided Tour gegeben. Perfekt um das Thema rundum den Naturschutz zu vermitteln. Wir lernen etwas über den Nationalpark, sein Direktoratund den Geopark. Aber auch über Zusammenhänge zwischen Mensch und Natur.Außerdem wandern wir viel, waren bei einem Bird Catching Camp und helfen, wo es nurgeht. Zusätzlich zu unserer Arbeit im Bükk Nationalpark sind wir zweimal in der Woche ineinem Gymnasium und helfen den Schüler* innen Deutsch zu lernen.Ich werde ein Jahr hier in Ungarn verbringen und hoffe, dass diese Zeit mich weiterbringenwird, obwohl sie das bereits schon getan hat. Ich bin stolz, dass ich mich alleine auf diesesAbenteuer gewagt habe und freue mich auf die vielen neuen Erfahrungen, die wir hier inUngarn noch machen werden. Nach meinem ganzjährigen Aufenthalt möchte ichstudieren. Momentan interessiere ich mich für den Bereich Medien und ich werde meineZeit hier in Ungarn dafür nutzen, um mir im Klaren zu werden, was genau ich eigentlichnach meinem FSJ machen möchte. Bis dahin, bin ich aber erstmal weiterhin gespannt aufdie Zeit hier in Ungarn.In dem nachfolgenden Blog werden wir von unseren eigenen Erfahrungen und Eindrückenberichten und wir hoffen, dass wir euch diese etwas näher bringen können.Viel Spaß beim Lesen!
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