Páris-patak völgye, Nógrádszakál

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Páris-patak völgye, Nógrádszakál
Páris-patak völgye, Nógrádszakál
Páris-patak völgye, Nógrádszakál
Páris-patak völgye, Nógrádszakál
Páris-patak völgye, Nógrádszakál

Helyi jelentőségű védett természeti terület.

Megközelítése

A köztudatban „Palóc Grand Canyon”-ként elhíresült védett szurdokvölgy elnevezése földrajzi szempontból ugyan nem helyes, de a terület különlegességét és egyediségét jól tükrözi. Megközelítése Ráróspuszta irányából Nógrádszakál felé haladva az országútról bal kézre letérve a vasúti sínen áthaladva lehetséges. Eligazodásunkat segíti az Ipoly Erdő Zrt. által, a közút mellé nemrégiben kihelyezett információs tábla, amely a védett területről ad részletes leírást.

Felszínalaktani jellemzők

A Páris völgy az Ipoly bal oldali mellékvölgye, mely Nógrádszakáltól északra, Rárósmúlyaddal szemben torkollik. A Páris-patak, amely egyébként nem rendelkezik állandó vízfolyással, a szurdokvölgyben többféle kőzetbe vágódott be. A száraz, 15-20 m mély, meredek falú völgyben csapadékos időben és hóolvadáskor viszont látványos vízesések képződnek.
A terület a hajdan az Osztrovszki-hegységhez tartozó, Litke és Nógrádszakál között emelkedő, andezittakaró része. Feltehetően egy folyó torkolati deltavidékénél halmozódott fel az az üledékréteg, amelybe a patak medret vág. A nagy vastagságban képződött kavicsos, homokos üledékbe helyenként tufás márga vagy riolittufa-, tufit-rétegek települnek. Ezek levéllenyomatokat őriztek meg.

Látnivalók

Nemrégiben a Páris-patak völgyében lelték fel Magyarország első fatörzsbarlangjait, melyek világviszonylatban is kuriózumnak számítanak. A vulkáni kitörések megszűnte után lerakódott vulkáni üledékes anyagba (konglomerátumba) növényi részek és fatörzsek ágyazódtak be. Az addig tavi környezetben lévő vulkáni üledékes réteg és a külső erők hatására a forró anyagban el nem égett fatörzsek korhadásnak indultak, a helyükön idővel üregek maradtak, amelyek a völgy fejlődésével és mélyülésével kerültek a felszínre. Az üregek lényegében a vulkáni üledékes kőzetbe beágyazódott fatörzsek lenyomatai, innen ered a lenyomatbarlang elnevezés is.


Állatvilág

Az erdei környezetben lévő nedves, mély szurdokvölgy kérészeknek és szitakötőknek nyújt élőhelyet. Ezek közül kiemelendő védett fajok a feketelábú szitakötő (Gomphus bidentatus), a Geoparkkal érintett területről csak innen előkerült csermely szitakötő (Onychogomphus forcipatus) és a nem védett, de országos szinten is ritkának számító fenékjáró poloska (Aphelocheirus aestivalis).
A szurdokvölgyben felhalmozódott, egyre nagyobb mennyiségű, hatalmas kőzettömbök és a bedőlt fák nehezítik a közlekedést. Legyünk óvatosak és körültekintők!
Minden évszakban látogatható.

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2022/1. - 5. Ipolytarnóc: our stay in the wilderness

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2022.08.23. 15:40
Ipolytarnoc; Unser Aufenthalt im Nirgendwo[26.5.2022- 5.6.2022.; 28.6.2022.-7.7.2022]Während unseres Freiwilligendienstes wohnten wir insgesamt einen Monat in Ipolytarnóc, einmal Anfang Juni und einmal Anfang Juli. Das Visitorcenter gehört nicht direkt zum Bükk Nationalpark wird aber vom Direktorat mitverwaltet. Wir wohnten in einem der Gästehäuser am Waldrand und hatten immer mal wieder pelzigen Besuch durch den dort lebenden Kater. Unsere Arbeit war etwas anders als im Direktorat, wir saßen nicht im Büro sondern waren meist draußen unterwegs. Bevor wir nach Ipolytarnóc fuhren gab uns Balázs Excel Tabellen über verschiedene Wanderpfade rund um Ipolytarnóc. Unsere Aufgabe war die Pfade abzulaufen, die Infotafeln mit einem GPS-Gerät zu markieren und alles mit Fotos festzuhalten. Anschließend trugen wir alle Auffälligkeiten in den Tabellen zusammen. Eine weitere unserer Aufgaben war etwas sehr besonderes, Ipolytarnóc ist für seine Fülle und Qualität an Fossilien bekannt und noch ist längst nicht alles freigelegt. Wir durften die Ausgrabungen weiterführen und uns selbst als Archäologen versuchen. Die Arbeit machte viel Spaß aber natürlich war auch die Umgebung traumhaft schön. Unsere Unterkunft befand sich mitten im Wald, was wir durch kleine Ausflüge und Spaziergänge nutzen Während unseres zweiten Aufenthaltes fand die Reevaluation statt, mehr dazu können sie im Blogeintrag „Hoher Besuch in Ungarn“ lesen.
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2023/1 6. Eagle’s eggs inventory

2023/1 6. Eagle’s eggs inventory

2023.07.10. 16:00
Um ehrlich zu sein, haben mich Vögel im Allgemeinen noch nie so wirklich interessiert. Aber ich glaube, das liegt daran, da man sie sehr selten aus nächster Nähe zu Gesicht bekommt. Als ich mir die Vogelrettungsstation auf dem Gelände des Direktorats ansehen durfte, wurde mir klar, dass Vögel doch ganz interessant sind, wenn man sich näher mit ihnen beschäftigt!Als ich dann die Gelegenheit bekam, eine Gruppe von Rangern zu begleiten, welche die Adlernester und deren Eierbestand überprüfte, war ich natürlich sofort dabei. Wer möchte es sich schon entgehen lassen einen in freier Wildbahn lebenden Adler aus nächster Nähe zu sehen? Ich jedenfalls nicht.Genauer gesagt handelt es sich bei dieser Art um den Östlichen Kaiseradler (Aquila heliaca) (Für die Interessierten unter euch: https://de.wikipedia.org/wiki/%C3%96stlicher_Kaiseradler). Außerdem gibt es noch eine kleine Population an Seeadlern (Haliaeetus albicilla) in diesem Gebiet.An diesem Tag lag unser Fokus allerdings nur auf den Nestern des Kaiseradlers. Die Aufgabe bestand darin, den Bestand an Eiern in allen Nestern zu überprüfen, zu dokumentieren und anschließend abzuwarten, dass das Weibchen wieder zu ihrem Nest zurückkehrt. Es wurden zwei Gruppen gebildet. Gruppe Nr. 1 hatte die Aufgabe die Eier im Nest zu zählen. Dafür mussten wir (zum Glück) nicht etwa auf den Baum klettern, sondern bedienten uns modernster Technik in Form einer Drohne. Die zweite Gruppe beobachtete aus einer Entfernung von ca. 800 m das Nest per Fernglas und dokumentierte minutengenau, wann das Weibchen das Nest verließ und wann es, nachdem die Drohne wieder weg war, zu ihren Eiern zurückgekehrt war. Das konnte mal nur 15 Minuten dauern, mal mehrere Stunden. Zum Glück war ich in der ersten Gruppe. ;)Im Durchschnitt legen Kaiseradler 1-3 Eier. Bei unseren Nestern waren es meistens drei, also ein ziemlich guter Durchschnitt. Die kommende Kaiseradlergeneration ist somit gesichert. Bis wir die zehn Nester alle abgeklappert hatten, dauerte es eine Weile. Wir fuhren über endlose Felder und durch Niemandsland, wo sich unsere Wege immer wieder mit denen von Fasanen, Feldhasen und Rehen (ich habe noch nie an einem Tag so viele Rehe gesehen) kreuzten. Alles in allem ein sehr interessanter, tierreicher Tag, beendet natürlich mit einem obligatorischem Kaffee.
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1 Vorstellung / Introduction

1 Vorstellung / Introduction

2023.04.19. 13:59
Ronja:Jó napot! Mein Name ist Ronja Köhler und ich bin 19 Jahre alt. Meine Heimat ist Lübeck eine Stadt im Norden von Deutschland in der Nähe der Ostsee. In meiner Freizeit war ich schon immer gerne in der Natur, an manchen Tagen um meine Gedanken während eines Spazierganges zu ordnen, an anderen um bei Baumpflanz und Müllsammel Aktionen teilzunehmen. Weil die Natur für mich gleichzeitig ein Ort zur Entspannung und ein Ort zum Lernen darstellt, habe ich mich entschieden mich bei Kulturweit für einen Naturfreiwilligendienst zu bewerben. Meine Hoffnung war es gleichzeitig in der Natur zu sein und mehr über die Bio und Geodiversität unserer Erde zu erfahren, außerdem wollte ich gerne etwas zurück geben für all das was wir von der Natur bekommen.Über die Unesco-Komission wurden Marei und ich dann in den Bükk Nationalpark geschickt und so haben wir die einmalige Möglichkeit bekommen ein halbes Jahr in Ungarn zu verbringen. Hier lernen wir nicht nur die Natur auf vielfältige Weise zu betrachten, wir versuchen uns an einer neuen Sprache und dürfen ganz viele neue Menschen kennenlernen, aber auch uns selbst lernen wir von einer neuen Seite kennen. Nach dem halben Jahr hier in Ungarn möchte ich gerne ein weiteres halbes Jahr arbeiten und Reisen. Mich interessiert es sehr verschiedene Länder kennenzulernen, neue Menschen zu treffen und verschiedene Ökosysteme verstehen zu lernen. Nach einem Jahr des Lernen, Reisens und neue Eindrücke sammeln, möchte ich zum Wintersemester diesen Jahres anfangen zu studieren. Momentan interessiere ich mich mich sehr für Soziologie, Psychologie und Politikwissenschaften. In den nachfolgenden Artikeln versuchen wir einen kleinen Einblick in unsere Erfahrungen zu geben und ein paar Eindrücke zu teilen uns ist es sehr wichtig darauf aufmerksam zu machen, dass es sich hier um individuelle Berichte handelt, welche nur unsere subjektive Wahrnehmung wiederspiegeln. Viel Spaß beim Lesen !
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