Hazai geoparkok is ünneplik az Európai Geoparkok Hetét 2024.05.22. 15:24

A megalakulásának 20 éves jubileumát ünneplő Globális Geoparkok regionális hálózatának tagjai, az Európai Geoparkok Hetét kibővített programokkal, 2024. május 18. és június 2. között a magyarországi UNESCO Globális Geoparkok is megünneplik.

A Bükk-vidék Geopark vándorkiállítása a miskolci Szeleta Park Látogatóközpontban tekinthető meg ez idő alatt. Munkacsoportunk tagjaival június 1-jén a bükkábrányi Ősfa fesztiválon is találkozhatnak, standunknál bárki kérdezhet a világ egyik „legfiatalabb” UNESCO Globális Geoparkjáról. Várjuk Önöket!

A Bükk-vidék Geopark a Visegrádi Négyek (V4) nemzeti geoparkjainak testületi ülésén is részt vett május közepén a Csehországban megtartott tanácskozáson. A találkozó a cseh Környezetvédelmi Minisztérium, a Cseh Nemzeti Geoparkok Tanácsa és a Barrandien Nemzeti Geopark szervezésében valósult meg. A hosszútávú kapcsolatépítésen túl a geoparkok értékelése, geoedukáció, geoörökségek megőrzése adta a gerincét a találkozónak. Megtiszteltetés, hogy a Globális Geoparkok Hálózatának elnöke prof. Nickolas Zouros is több vitaindító előadással emelte a V4 találkozó értékét.

Az Európai Geoparkok Hetét hazánk másik két UNESCO Globális Geoparkjában, a Bakony–Balaton és a Novohrad–Nógrád Geoparkban is megtartják, de érdemes távolabbra is tekinteni: az UNESCO Globális Geoparkok összefogásában egy különleges programsorozat és verseny is kezdetét vette a földtani örökségünkhöz és az élő bolygóhoz kapcsolódva.

Az UNESCO a Globális Geoparkok Hálózatának 20 éves évfordulója alkalmából vetélkedőt hirdet a geoparkokban élő fiatalok részére az alábbi három kategóriában:

  • Vizuális utazás a Föld körül. A pályázaton életkortól függetlenül minden fotós részt vehet világszerte.
  • A kövek történetei. A pályázaton minden geoparkban élő fotós részt vehet életkortól függetlenül.
  • Geoparkod 5 érzéke. A versenyen részt vehet minden 12-18 éves fiatal, aki valamely UNESCO geopark területén lakik. Minden résztvevő legfeljebb egy pályaművet küldhet be. Fontos: A pályázat lehet egyéni, illetve egy osztály vagy bármely ifjúsági közösség együttes munkájának az eredménye. Egy osztály vagy közösség csak egy pályázatot nyújthat be, a pályázatot benyújtó személynek az oktatási vezetőnek kell lenni.

A pályázatok benyújtási határideje: 2024. december 31.

A nyerteseket 2025. márciusában hirdetik ki.

A globális geoparkok honlapján közzétett verseny felhívásának összeszerkesztett kivonata itt tölthető le: https://ggn20anniversary.com/hu/versenyszabalyok


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1 Vorstellung / Introduction

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2023.04.19. 13:59
Ronja:Jó napot! Mein Name ist Ronja Köhler und ich bin 19 Jahre alt. Meine Heimat ist Lübeck eine Stadt im Norden von Deutschland in der Nähe der Ostsee. In meiner Freizeit war ich schon immer gerne in der Natur, an manchen Tagen um meine Gedanken während eines Spazierganges zu ordnen, an anderen um bei Baumpflanz und Müllsammel Aktionen teilzunehmen. Weil die Natur für mich gleichzeitig ein Ort zur Entspannung und ein Ort zum Lernen darstellt, habe ich mich entschieden mich bei Kulturweit für einen Naturfreiwilligendienst zu bewerben. Meine Hoffnung war es gleichzeitig in der Natur zu sein und mehr über die Bio und Geodiversität unserer Erde zu erfahren, außerdem wollte ich gerne etwas zurück geben für all das was wir von der Natur bekommen.Über die Unesco-Komission wurden Marei und ich dann in den Bükk Nationalpark geschickt und so haben wir die einmalige Möglichkeit bekommen ein halbes Jahr in Ungarn zu verbringen. Hier lernen wir nicht nur die Natur auf vielfältige Weise zu betrachten, wir versuchen uns an einer neuen Sprache und dürfen ganz viele neue Menschen kennenlernen, aber auch uns selbst lernen wir von einer neuen Seite kennen. Nach dem halben Jahr hier in Ungarn möchte ich gerne ein weiteres halbes Jahr arbeiten und Reisen. Mich interessiert es sehr verschiedene Länder kennenzulernen, neue Menschen zu treffen und verschiedene Ökosysteme verstehen zu lernen. Nach einem Jahr des Lernen, Reisens und neue Eindrücke sammeln, möchte ich zum Wintersemester diesen Jahres anfangen zu studieren. Momentan interessiere ich mich mich sehr für Soziologie, Psychologie und Politikwissenschaften. In den nachfolgenden Artikeln versuchen wir einen kleinen Einblick in unsere Erfahrungen zu geben und ein paar Eindrücke zu teilen uns ist es sehr wichtig darauf aufmerksam zu machen, dass es sich hier um individuelle Berichte handelt, welche nur unsere subjektive Wahrnehmung wiederspiegeln. Viel Spaß beim Lesen !
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4 Austausch mit dem Kiskunság Nationalpark / Exchange with the Kiskunság National Park

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2023.04.19. 14:18
Vom 23. bis zum 28. Oktober waren wir in dem Kiskunság Nationalpark, der Nationalpark wurde im Jahr 1975 gegründet und liegt zwischen Donau und Theiß in der Mitte von Ungarn. Die beiden Freiwilligen Paul und Tristan absolvieren hier ihren Freiwilligendienst, wie Marei und ich sind sie auch mit dem Kulturweit Programm in Ungarn. Damit wir die diversen Landschaftsformen in Ungarn etwas besser kennen und verstehen lernen können, haben wir uns, so wie die Freiwilligen vor uns für ein gemeinsames Austausch Projekt entschieden. Während sich das bewaldete Bükk Gebirge durch verschiedene Karstformationen und Kalksteinberge auszeichnet, sind im Kiskunság Nationalpark verschiedene Steppen, Salzwiesen und Weiden vorzufinden. Beide Nationalparks sind also sehr unterschiedlich und in ihrer Biodiversität einzigartig, weshalb der Austausch eine spannende Lernmöglichkeit darstellt.An dem meisten Tagen waren wir mit Csaber einem der Ranger des Kiskunság Nationalparks unterwegs, dieser hat uns viel über die Artenvielfalt in Nationalpark erklärt. Die Puszta steppe bieten ein Lebensraum für zahlreiche Pflanzen und Tiere, so hatten wir das Glück an einem Tag great bustards (Großtrappen) zu sehen. Diese gehören mit einem Gewicht von bis zu 16 kg zu den schwersten flugfähigen Vögeln der Welt. In den letzten zweihundert Jahren ging der Mitteleuropäische Bestand fast verloren, weshalb die Vögel heute besonders geschützt werden müssen. Weiterhin haben wir Common Hackberries (Amerikanischer Zürgelbaum) herausgerissen, diese aus Amerika importierte Pflanze stellt durch ihre rasante Verbreitung eine starke Gefährdung für die Artenvielfalt da. Die Lebensbedingungen im Nationalpark sind günstig für die Common Hackbeeries, so dass sie sich schnell weiterverbreiten können, weshalb ihr Bestand reguliert werden muss. Breitet sich eine invasive Pflanzenart zu weit aus und gefährdet die heimische Artenvielfalt, so wird eingegriffen. Würden sich die invasiven Pflanzen weiter ausbreiten und dann von einer Krankheit befallen werden, so wären direkt alle Pflanzen betroffen, aus diesem Grund soll die Artenvielfalt geschützt werden. Im Kiskunság Nationalpark durften aber auch viele andere spannende Erfahrungen machen, in der Waldhütte in welcher wir in der Woche unseres Aufenthalt gelebt haben, gab es keine Heizung, weshalb wir Holz gehakt haben um zu heißen, Trinkwasser gab aus Kanistern und zum Duschen haben wir ein Duschfeuer angemacht. Durch diese Erfahrung sind uns viele Privilegien noch einmal deutlich bewusster geworden und wir haben sie noch mehr zu schätzen gelernt. Die Erfahrungen im Kiskungság Nationalpark waren also auf ganz vielen verschiedenen Ebenen sehr bereichernd.
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